Roof Function

Am Mitt­woch gab es in aller Frü­he wie­der eine Zere­mo­nie auf der Bau­stel­le, die den nächs­ten Schritt der Bau­ar­bei­ten ein­lei­te­te.

Neben den Zere­mo­ni­en zur Grund­stein­le­gung, dem Ein­bau der ers­ten Tür und der Ein­gangs­tür wird eine wei­te­re Zere­mo­nie abge­hal­ten, wenn es an die Kon­struk­ti­on des Daches geht.

Eine klei­ne, aber wich­ti­ge Ver­an­stal­tung, die mit eini­gen Hin­der­nis­sen ver­bun­den sein kann, wie uns die Erfah­rung eines Nach­barn zeigt. Er ist zur Zeit eben­falls mit dem Bau sei­nes Hau­ses beschäf­tigt und möch­te mit dem Bau des Daches begin­nen:

auch er holt sich astro­lo­gi­schen Rat für den güns­ti­gen Moment sei­ner Dach­ze­re­mo­nie“ beim Mönch. Neben dem per­sön­li­chen Horo­skop der Fami­lie des Bau­herrn erkun­digt sich der Astro­lo­ge – in die­sem Fall der in sol­chen Din­gen ver­sier­te Mönch – auch nach aktu­el­len Lebens­um­stän­den der Fami­lie – und dabei erklärt der Nach­bar, dass sei­ne Frau schwan­ger sei!

Stop! Die Schwan­ger­schaft eines Fami­li­en­mit­glie­des ist ein wich­ti­ger Grund, NICHT mit dem Bau des Daches zu begin­nen. Die Ehe­frau des bau­en­den Nach­barn ist im 3 Monat schwan­ger .…

Glück für uns: von uns ist kei­ner schwan­ger!

Zu der klei­nen Zere­mo­nie schreibt Andre­as:

… anbei ein paar Impres­sio­nen der Roof Func­tion heu­te Mor­gen so gegen 6:30 Uhr.

Alles in allem ziem­lich unspek­ta­ku­lär. Am Ende wur­de ledig­lich ein Stück Trauf­pfet­te auf dem Ring­bal­ken abge­legt. Das war’s.

Aber immer­hin haben wir jetzt die offi­zi­el­le bud­dhis­ti­sche Frei­ga­be für die Aus­füh­rung der Dach­ar­bei­ten. Ist doch was, oder?

Ansons­ten fiel der Nach­mit­tag ziem­lich ins Was­ser und die Bau­stel­le gleicht zuneh­mend einer schlam­mi­gen Mat­sche­pam­pe. Aber es geht trotz­dem irgend­wie vor­an, …

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