Volvo XC70

Zwischendurch: Würzburg – Landau – Quedlinburg

Mal wie­der in Etap­pen nach Süd­deutsch­land zum Besuch der Ver­wandt­schaft.

1. Etappe von Berlin nach Karlsruhe: Veitshöchheim und Würzburg

Mit­ten in der male­ri­schen Alt­stadt von Veits­höch­heim liegt der eins­ti­ge Som­mer­sitz der Würz­bur­ger Fürst­bi­schö­fe und lädt zum Lust­wan­deln“ im schöns­ten Roko­ko­gar­ten Euro­pas ein.

Würz­burg

Panorama des Markplatzes von Würzburg
Pan­ora­ma des Mark­plat­zes von Würz­burg

In den letz­ten Wochen des Zwei­ten Welt­kriegs grif­fen Bom­ber der Roy­al Air Force Würz­burg an. Bei dem 17 Minu­ten dau­ern­den Bom­ben­an­griff auf Würz­burg am 16. März 1945 kamen über 5.000 Men­schen ums Leben. Die Innen­stadt wur­de zu 90 Pro­zent zer­stört. Der Wie­der­auf­bau erfolg­te nach dem Geschmack der Zeit und ist als eher lang­wei­lig zu bezeich­nen. Den­noch gibt es eini­ge net­te Ecken und Sehens­wür­dig­kei­ten zu bestau­nen. Die Würz­bur­ger Resi­denz ist wohl A Must See: ein baro­ckes Schloss, des­sen Bau 1719 begon­nen wur­de und bis 1744 voll­endet war.  Das Schloss dien­te als Sitz der Würz­bur­ger Fürst­bi­schö­fe und zählt zu den Haupt­wer­ken des süd­deut­schen Barock und ist im euro­päi­schen Kon­text als einer der bedeu­tends­ten Resi­denz­bau­ten des Spät­ba­rock anzu­se­hen. Es steht somit in einer Rei­he mit Schön­brunn in Wien und Schloss Ver­sailles bei Paris. Die UNESCO hat das Bau­werk ein­schließ­lich des Resi­denz­plat­zes und der Neben­ge­bäu­de 1981 in den Rang eines Welt­kul­tur­er­bes erho­ben.

Statt des Fei­er­abend­bie­res gibt’s hier einen fei­nen Rot­ling im Ste­hen auf der Alten Main­brü­cke.

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