Frühe Fotoateliers in Ceylon

Skeen Et Co.

Robert Ske­en (1797−1879), Dru­cker aus Cler­ken­well, Lon­don, war der ältes­te Sohn des Lachs­fi­schers Wil­liam Ske­en (1773−1855) aus Tweed­mouth, Nor­thum­ber­land, und Mar­ga­ret Ske­en (gebo­re­ne Nes­bit, 1774–1846).

Robert hei­ra­te­te Sarah Slinn (1798−1878) am 3. Juli, 1819. Das zwei­te Kind die­ser Ehe, Wil­liam Ske­en (1822−1872) wur­de 1849 der ers­te Dru­cker der Regie­rungs­ver­öf­fent­li­chun­gen Cey­lons. Am 11.7.1845 ehe­lich­te er Loui­sa Matil­da Kemp (1821÷22−1864); ihr ers­tes Kind war Wil­liam Lewis (Lou­is) Hen­ry Ske­en (1847−1903), der zum füh­ren­den Foto­gra­fen der Insel wer­den soll­te, wäh­rend ihr zwei­tes Kind, Geor­ge Jus­tin Athel­stan Ske­en (1852÷53−1906), wie sein Vater, die Dru­cke­rei der Regierungs­veröffentlichungen über­neh­men soll­te, eine Tätig­keit, die er ab 1881 aus­üb­te. Abge­se­hen ein­mal davon war er der renom­mier­te Ver­fas­ser zwei­er Rei­se­füh­rer zu Colom­bo und Kan­dy und der Ver­le­ger einer Publi­ka­ti­on des berühm­ten Foto­gra­fen und Archäo­lo­gen, Fried­rich (Fre­de­rick) Oscar Ema­nu­el Oer­tel (1862−1942). Auch ihr fünf­tes Kind, Fre­de­rick Albert Edward Ske­en (1861−1929) soll­te den Beruf des Foto­gra­fen wäh­len.

Der sieb­te Spross von Robert Ske­en und Sarah Slinn war Hen­ry Ske­en (1831−1852), (Wil­liam Lewis Hen­ry Skeen’s Bru­der), der 1851 zum assis­tie­ren­den Lei­ter der Regie­rungs­pu­bli­ka­tio­nen von Cey­lon ernannt wur­de, wo er im Juli 1852 ankam, jedoch am 26. Dezem­ber des­sel­ben Jah­res ver­starb. Sein Grab befin­det sich auf dem Fried­hof von Gal­le Face bei Colom­bo.

1860 erwarb Wil­liam Ske­en für sei­nen ältes­ten Sohn das foto­gra­fi­sche Unter­neh­men von James Par­ting. Par­ting, seit 1851 Uhr­ma­cher in Colom­bo, war zwi­schen 1855 und 1859 Daguer­reo­ty­pist bevor er 1860 Foto­graf wur­de. Im Novem­ber 1861 ver­ließ W.L.H. Ske­en an Bord der noch aus Holz gebau­ten, 1858 ein­ge­tra­ge­nen Hugue­not Cey­lon Rich­tung Eng­land, um an der Lon­don School of Pho­to­gra­phy den Beruf des Foto­gra­fen zu erler­nen. Sarah Slinn kam an Bord der Colom­bo am 3. Sep­tem­ber 1860 in Cey­lon an. Das Foto-Stu­dio wur­de dann offi­zi­ell von ihr sowie einem gewis­sen Herrn John Edward Wils­haw gelei­tet. Obwohl Sarah Slinn Cey­lon bereits am 10. Novem­ber 1861 ver­ließ, wur­de das Stu­dio wei­ter­hin – min­des­tens bis 1868 – unter der Bezeich­nung Slinn & Co., | Pho­to­graph­ers etc. | Colom­bo. | Cey­lon. oder Slinn & Co. | Pho­to­graph­ers. | Colom­bo. | Cey­lon. wei­ter geführt. Auf Fotos des Stu­di­os basie­ren­de Litho­gra­fi­en wur­den sogar bis 1871 unter nach einem Foto von Slinn & Co. oder nach einem Foto von W.H. Slinn & Co. publi­ziert. Die ers­te Anschrift des Stu­di­os war in der Bail­lie Street, Nr. 1, wo es bis 1867 blei­ben soll­te, als das Unter­neh­men in die Chat­ham Street, Nr.41, im soge­nann­ten Fort umzog, wo es über fünf Jahr­zehn­te lang blieb.

Um 1862 kehr­te W.L.H. Ske­en aus Eng­land zurück und hei­ra­te­te Eliza­beth. Aus der Ehe gin­gen drei Kin­der her­vor: Ellen Mar­ga­ret, Syd­ney Lou­is Ernest und Harold Lewis Spen­cer. Eliza­beth Ske­en starb am 20. Janu­ar 1933 in Clac­ton-on-Sea, Eng­land.

1870 publi­zier­te W.L.H. Ske­en sei­nes Vaters Buch über Cey­lon, das mit einer Rei­he von Holz­schnit­ten illus­triert ist, die, aus fol­gen­dem Grun­de nicht nach Fotos von WL.H. Ske­en erstellt wur­den:

Als wir das Dorf Uda­pa­wa­nel­la pas­sier­ten sahen uns eine alte Frau und zwei oder drei Kin­der ver­wun­dert an und die Pries­ter sowie die guten Leu­te von Sri Pal­abad­da­le jubel­ten über unse­re Rück­kehr, da sie uns von dem Aus­flug abhal­ten woll­ten und vor­aus­sag­ten, dass uns etwas Übles zusto­ßen könn­te, wenn wir ihren War­nun­gen kein Gehör schen­ken. Ein Unfall geschah tat­säch­lich, mit uner­setz­li­chen Fol­gen. Gera­de als er die Brü­cke über dem Dorf errei­chen woll­te, rutsch­te der Trä­ger, dem die Glas­plat­ten und Fotos anver­traut waren, die wäh­rend der Rei­se auf­ge­nom­men wur­den, aus, strau­chel­te und fiel hin, das Behält­nis flog von sei­nem Kopf, krach­te gegen einen Fel­sen, und im Nu war der gesam­te Inhalt zu Ato­men zer­split­tert. Für den Künst­ler war es ein erheb­li­cher Ver­lust, und mei­ne Leser kom­men nicht in den Genuss der Annehm­lich­keit, wel­chen sol­che Illus­tra­tio­nen beim Durch­le­sen die­ser Sei­ten gebracht hät­ten.

Wäh­rend des vom 30. März bis 5. Mai 1870 dau­ern­den offi­zi­el­len Besu­ches des zwei­ten Soh­nes von Köni­gin Vic­to­ria, Alfred Ernst Albert (1844−1900), zu der Zeit noch Her­zog von Edin­burgh, gehör­te W.L.H. Ske­en zu den bevoll­mäch­tig­ten Foto­gra­fen. Seit­her ist auf den Rück­sei­ten der foto­gra­fi­schen Visi­ten­kar­ten auf einem Spruch­band, das um einen sti­li­sier­ten Hosen­band­or­den gefal­tet wur­de, zu lesen: Unter beson­de­rer Ernen­nung | W.L.H. Ske­en | Foto­gra­fen Sei­ner König­li­chen Hoheit, dem Her­zog von Edin­burgh | Colom­bo | Cey­lon.

Als Köni­gin Victoria’s ers­ter Sohn, der Prince of Wales“ (Albert Edward, 1841–1910) der Insel vom bis 9. Dezem­ber, 1875, einen Besuch abstat­te­te, gehör­te auch W.L.H. Ske­en zu den akkre­di­tier­ten Foto­gra­fen.

Fre­de­rick Albert Edward Ske­en stieß 1878 zur Fir­ma und blieb bei ihr bis 1887 um in Bur­ma (Myan­mar) zusam­men mit Hen­ry Wal­ker Watts das Unter­neh­men Watts & Ske­en, Pho­to­graph­ers & Pho­to­gra­phc Artists zu grün­den. Ihr Stu­dio lag in der Soo­lay Pago­da Road, Ran­goon (Yan­gon).

Die Räum­lich­kei­ten in der Chat­ham Street mit ihren mit Fotos von Land­schaf­ten bestück­ten Schau­käs­ten wur­den von dem Ver­fech­ter der Leh­ren Cha­rIes Dar­wins (1809−1882), dem Bio­lo­gen, Natur­for­scher, Phi­lo­so­phen und Arzt, Ernst Hein­rich Phil­ipp August Haeckel (1834−1919) am 21. Novem­ber 1881 beschrie­ben:

Chat­ham-Street ent­hält zugleich die­je­ni­gen Kauf­lä­den, die für mei­ne Per­son in Colom­bo allein von Inter­es­se waren: Hand­lun­gen mit Pho­to­gra­phi­en von Land­schaf­ten […]. Da hat­te ich denn gleich in der ers­ten Stun­de nach mei­ner Ankunft auf Cey­lon das gro­ße Ver­gnü­gen, durch die in den Schau­fens­tern aus­ge­stell­ten Mus­ter­pho­to­gra­phi­en eine Ueber­sicht über die schöns­ten Punk­te des wil­den Gebir­ges und des male­ri­schen Küs­ten­lan­des, sowie über die erstaun­lichs­ten Wun­der­wer­ke der pracht­vol­len Vege­ta­ti­on zu erhal­ten […].

Um 1891 wur­de eine Zweig­stel­le in der Ward Street Nr. 21 in Kan­dy eröff­net, wo zu der Zeit W.L.H. Ske­en wohn­te.

Vom 12. bis 24. Febru­ar wur­de die Insel vom dama­li­gen Zesa­re­witsch- Thron­fol­ger Niko­laj Alex­an­d­ro­witsch Roma­now (1868−1918) besucht, der zur foto­gra­fi­schen Doku­men­ta­ti­on zwar kei­nen Foto­gra­fen vor Ort anstell­te, aber dafür eine Anzahl von Fotos von W.L.H. Ske­en und ande­ren erwer­ben ließ, die spä­ter die Grund­la­ge für die Holz­schnit­te im gedruck­ten Rei­se­be­richt wer­den soll­ten.

Um 1903 bot das Stu­dio auch Fotos aus Bom­bay, Jaipur, Delhi, Agra, Ben­a­res, Dar­jee­ling, Madu­rai, Tri­chi­no­po­ly und Tan­jo­re in unter­schied­li­chen Grö­ßen an.

Nach dem Able­ben von W.L.H. Ske­en (1903) wur­de das Geschäft von Fre­de­rick Albert Edward Ske­en über­nom­men, der dafür aus Bur­ma zurück­ge­kehrt war. Das foto­gra­fi­sche Ate­lier in Ran­goon lief zwar immer noch unter dem Namen Watts & Ske­en, wur­de aber jetzt von F. Bea­to (1832−1909) wei­ter qeführt. Von nun an nann­te sich das Stu­dio F. Ske­en & Co. mit dem Zusatz: Nach­fol­ger von W.L.H. Ske­en & Co. mit dem Anspruch das ältes­te Foto­stu­dio auf der Insel“ zu sein.“ Das Unter­neh­men warb sowohl für beschrei­ben­de Kata­lo­ge von Ansich­ten his­to­ri­scher Orte als auch für Bücher mit im Licht­druck­ver­fah­ren her­ge­stell­ten Abbil­dun­gen, 16 Ansich­ten pro Buch, jedes für 2 Rupi­en.

Die beson­de­re Stär­ke des ver­stor­be­nen Ehren­man­nes [d.i. W.L.H. Ske­en] war die Landschafts­fotografie, von denen die Fir­ma immer noch eine umfang­rei­che Aus­wahl anbie­tet und eine der erle­sens­ten Samm­lun­gen von Land­schafts­an­sich­ten ihr Eigen nennt.

Nach­dem F.A.E. Ske­en 1914 Cey­lon ver­las­sen hat­te, wur­de das Geschäft von E. Koch vom Uni­on Place aus wei­ter geführt, jedoch gegen 1922 auf­ge­ge­ben, wobei der foto­gra­fi­sche Bestand wohl von Plâ­té & Co. über­nom­men wur­de.

J. Lawton & Co.

So berühmt wie das Stu­dio von Ske­en & Co. für die Land­schafts­fo­to­gra­fie gewor­den war, wur­de Joseph Law­ton vor allem für sei­ne Ansich­ten archäo­lo­gi­scher Stät­ten bekannt. Law­ton kam um 1860 in Cey­lon an und arbei­te­te zunächst für das Immo­bi­li­en­mak­ler­bü­ro von Hen­ry C. Bry­de in Colom­bo. Um 1866 zog er nach Kan­dy um, wo er in der Cast­le Hill Street, Nr.1, ein Foto­stu­dio eröff­ne­te. Eini­ge sei­ner Fotos über den Besuch von Prinz Alfred, dem der­zei­ti­gen Her­zog von Edin­burgh, wur­den als Stich sowohl in der Illus­tra­ted Lon­don News als auch in dem Bericht von John Cap­per abge­bil­det. In sei­nem Kata­log und Preis­lis­te der Land­schafts­fo­tos Cey­lons, usw. wird er als J Law­ton & Co., Foto­gra­fen Sei­ner König­li­chen Hoheit dem Her­zog von Edin­burgh ange­kün­digt. Die Rück­sei­te sei­ner foto­gra­fi­schen Visi­ten­kar­ten ver­merkt ledig­lich auf einem gefal­te­ten Spruch­band: J Law­ton. | Kan­dy. | Cey­lon.

Ein Jahr danach bat ihn das Archäo­lo­gi­sche Komi­tee bezie­hungs­wei­se das Komi­tee anti­ker Archi­tek­tur der 1868 gegrün­de­ten Denk­mals­pfle­ge Cey­lons, die archäo­lo­gi­schen Alter­tü­mer der Insel foto­gra­fisch zu doku­men­tie­ren. Obrist Ame­li­us Beau­clerk Fyers der Roy­al Engi­neers und Gene­ra lin­spek­tor kün­dig­te 1871 in sei­ner Prä­si­dent­schafts­an­spra­che vor der Cey­lon-Abtei­lung der König­li­chen Asia­ti­schen Gesell­schaft fol­gen­des an:

Die Regie­rung hat ein Archäo­lo­gi­sches Komi­tee ernannt, das sich bemü­hen soll, durch Erfor­schung, die foto­gra­fi­sche Erfas­sung und Inschrif­ten­le­sung zur Geschich­te jedes in den unter­schied­lichs­ten Regio­nen der Insel gele­ge­nen Bau­werks bei­zu­tra­gen. Zu die­sem Zweck wur­de Herr Law­ton aus Kan­dy, der bereits sehr gute Fotos der bedeu­tends­ten Bau­wer­ke in Pol­lo­na­ru­wa, Min­ni­ri, Gire­tel­la, den Becken von Topa­re, der alten Fel­sen­fes­tung von Bije­ri und eini­gen der wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten in Anu­radha­pura gemacht hat, zum Foto­gra­fen die­ses Komi­tees ernannt.

Wie bei­spiels­wei­se mit Lawton’s signier­ter Ansicht des Thu­parar­na in Polon­na­ru­va und sei­nem Kata­log gezeigt wer­den kann, wur­den die Fotos jeder archäo­lo­gi­schen Anla­ge mit 1“ begin­nend durch­num­me­riert. Die Archäo­lo­gi­sche Abtei­lung in Colom­bo ver­fügt über vier mit Im Jah­re 1870 auf­ge­nom­me­ne Foto­gra­fi­en von Anu­radha­pura, Polon­na­ru­wa und Sigi­ri­ya beti­tel­ten Alben mit ins­ge­samt 227 Auf­nah­men von Law­ton in die­sen unter­schied­li­chen Num­me­rie­run­gen.“

Beim Foto­gra­fie­ren der Monu­men­te wur­de Law­ton krank, er bekam wahr­schein­lich Mala­ria. Sei­ne anschlie­ßen­de zur Hei­lung erfolg­te Rei­se nach Bom­bay bewirk­te kei­ne Bes­se­rung, sodass er nach Eng­land zurück reis­te. Bei einer Sit­zung der Cey­lon-Abtei­lung der König­li­chen Asia­ti­schen Gesell­schaft am 7. Novem­ber 1872 gab Fyer mit dem Hin­weis, dass sei­ne Krank­heit durch sei­ne Arbeit für das archäo­lo­gi­sche Komi­tee ver­schlim­mert wur­de, das Able­ben Law­tons bekannt:

… Und wie gut wür­den sich Zeit und Geld aus­zah­len wenn man alle die­se Rui­nen gründ­lich unter­su­chen könn­te, indem man sie so weit wie mög­lich frei­legt. Mit der Frei­räu­mung der inter­es­san­tes­ten archäo­lo­gi­schen Anla­gen in Anu­radha­pura und Polon­na­ru­wa wur­de bereits ein gro­ßer Teil die­ser Arbeit getan wovon der kürz­lich ver­stor­be­ne Herr Law­ton sehr bewun­derns­wer­te Fotos gemacht hat­te.

Ich möch­te die­se Gele­gen­heit ergrei­fen um zu beto­nen, wie sehr ich den Tod die­ses sorg­fäl­ti­gen und außer­or­dent­li­chen Foto­gra­fen bedau­re. Herr Law­ton hat­te einen Ver­trag zum Foto­gra­fie­ren der haupt­säch­li­chen Rui­nen in die­sen bei­den anti­ken Städ­ten geschlos­sen und sie zwei­mal auf­ge­sucht. Dabei hat er sich nicht nur auf sei­ne eige­ne recht­mä­ßi­ge Arbeit beschränkt, die ledig­lich dar­aus bestand, Fotos zu machen, nach­dem die jewei­li­gen Bau­res­te gelich­tet wor­den waren, er küm­mer­te sich auch um die zum Aus­gra­ben und Lich­ten ange­stell­ten loka­len Arbei­ter (Kulis), und ich fürch­te, er setz­te sich dadurch mehr den Gefah­ren aus als er hät­te tun sol­len. Auf jeden Fall war er nach sei­ner Rück­kehr von sei­nem letz­ten Besuch in Anu­radha­pura nicht mehr arbeits­fä­hig. Es wur­de ihm eine Luft­ver­än­de­rung und Tape­ten­wech­sel in Bom­bay emp­foh­len, was ihm nach sei­ner Rück­kehr von dort aber wenig, wenn über­haupt, irgend­wel­che Bes­se­rung brach­te. Er wur­de dar­auf­hin nach Eng­land beru­fen, wo er starb.

Herr Law­ton war ein durch und durch anstän­di­ger, auf­rich­ti­ger, hart arbei­ten­der Mann, der stets sei­ne Arbeit gründ­lich und zur Zufrie­den­heit derer, die ihn anstell­ten, erle­dig­te. Durch Fleiß, Aus­dau­er und strik­te Recht­schaf­fen­heit wur­de er zu einem erst­klas­si­gen Foto­gra­fen; er wur­de mit Recht von allen, die ihm nahe stan­den, mit Hoch­ach­tung ange­se­hen. Ich bin über­zeugt, dass, hät­te ihn die scho­nungs­lo­se Hand des Todes nicht so früh genom­men, hät­te er durch die Vor­treff­lich­keit sei­ner Foto­gra­fi­en, beson­ders denen der Rui­nen der Insel, sich einen euro­päi­schen Namen gemacht.

C.T. Scowen & Co.

Charles Tho­mas Sco­wen war der ältes­te Sohn des Mecha­ni­kers Tho­mas Lay­zell Sco­wen (1819- 1893) aus Bures, Suf­folk, Eng­land, und sei­ner Frau Mary Ann Hol­ton (1822−1906) aus Lon­don, der um 1852 in Isling­ton, Midd­le­s­ex, gebo­ren wur­de. Am 21. Okto­ber 1873 hei­ra­te­te er, eben­falls als Mecha­ni­ker Eli­za Ann Gane aus Sto­ke Newing­ton, Lon­don, in der Pfarr­kir­che von Bures St. Mary in Suf­folk, Eng­land. Vor dem Ende des­sel­ben Jah­res kann C.T Sco­wen Cey­lon nicht erreicht haben, wo er um 1874 als Assis­tent des Kom­mis­sio­närs R. Edley in Kan­dy ange­stellt war.

Um 1876 eröff­ne­te Sco­wen ein foto­gra­fi­sches Stu­dio in der Trinco­ma­lee Street, Kan­dy, zog aber dar­auf­hin in die Ward Street Nr. 21 um, wo im Novem­ber 1891 die Foto­stu­di­os nicht der Auf­merk­sam­keit von Otto Ehren­fried Ehlers (1855−1895) ent­qin­qen. Auf der Rück­sei­te der foto­gra­fi­schen Visi­ten­kar­ten Sco­wens stand ein­fach: C.T. Sco­wen | Kan­dy | Cey­lon. geschrie­ben. 1883 öff­ne­te Sco­wen eine Zweig­stel­le in Colom­bo, zunächst in der Queen Street, Nr.19, spä­ter dann in der York Arca­de, einer Sei­ten­stra­ße zur York Street. Zu der Zeit war auf der Rück­sei­te sei­ner foto­gra­fi­schen, von Trapp & Münch in Ber­lin litho­gra­fier­ten Visi­ten­kar­ten zu ent­neh­men: Sco­wen & Co. | Foto­gra­fen | Colom­bo & Kan­dy | Cey­lon. Wei­te­re Visi­ten­kar­ten wur­den etwas aus­ge­schmück­ter von Davies & Co. Lon­don. E.O. mit dem Zusatz: Abzü­ge sind stets zu haben litho­gra­fiert. Als 1885 C.T. Sco­wen nach Euro­pa reis­te, war das Geschäft unter der Lei­tung von Mor­ti­mer Sco­wen. Im fol­gen­den Jahr kehr­te C.T. Sco­wen zurück. Der Pho­to­graph aus Kan­dy, der zusam­men mit Edu­ard Hodek (1858−1929) den Erz­her­zog Franz Fer­di­nand von Öster­reich-Este (1863−1914) nach einer Ele­fan­ten­jagd inKa­la­we­wa am 11. Janu­ar 1893 ablich­te­te, könn­te ent­we­der C.T. oder Mor­ti­mer Sco­wen gewe­sen sein.

1895 wur­den C.T. und M. Sco­wen Lei­ter der Hol­ten (Hol­ton?) Län­de­rei, einer Kaf­fee­plan­ta­ge.

Gegen 1897 ver­schwand Sco­wens Name voll­kom­men aus den gän­gi­gen Han­dels- sowie Namens­verzeichnissen für Finan­zen.

Vor 1896 wur­de Sco­wens Ate­lier nebst sei­nen foto­gra­fi­schen Glas­plat­ten­ne­ga­ti­ven höchst­wahrscheinlich von der Colom­bo Apo­the­ca­ries Com­pa­ny über­nom­men.

Charles T. Sco­wen starb kin­der­los am 24. Novem­ber 1948 im Wal­nut Tree Hos­pi­tal in Sud­bu­ry, Suf­folk. Er war dann 96 Jah­re alt.

Colombo Apothecaries Co. Ltd.

Wie der Name Apo­the­ca­ries (etwa: Apo­the­ken, Dro­ge­ri­en) ver­mu­ten lässt, hat­te der ursprüng­lich 1879 von W. Mor­ton Smith und James Smith Fin­lay gegrün­de­te Betrieb wenig mit Foto­gra­fi­en zu tun. Unter der Bezeich­nung W.M. Smith wur­den haupt­säch­lich Gar­ne und Tex­ti­li­en ver­trie­ben, bis um 1884 die Fir­ma unter der Bezeich­nung Colom­bo Apo­the­ca­ries zu han­deln begann. Gegen 1887 schloss das Unter­neh­men eine foto­gra­fi­sche Abtei­lung unter der Lei­tung des Foto­gra­fen A.W.A. Plâ­té ein. Nach­dem das Geschäft in den De Zoy­sa Buil­dings auf Slave lsland – කොම්පඤ්ඤ වීදිය begon­nen hat­te, wur­de es um 1886 in die Prince Street an der Ecke zur York Street in Colom­bo ver­legt, wäh­rend die Foto-Abtei­lung nach Kan­dy, wahr­schein­lich in die Räum­lich­kei­ten von C.T. Sco­wen in der Ward Street, zog. Mit­te der 1890er Jah­re ver­trieb das Unter­neh­men Fotos, die ursprüng­lich von C.T. Sco­wen & Co. auf­ge­nom­men wor­den waren, indem der Auf­nah­me ein Prä­ge­stem­pel hin­zu­ge­fügt wur­de auf dem zu lesen ist: Apo­the­ca­ries Co. Ltd | Foto­gra­fen | Colom­bo, Cey­lon. Ande­re Auf­nah­men Sco­wens wur­den ein­fach mit der Abkür­zung C.A.Co. ver­se­hen.

Über 200 von dem Unter­neh­men ver­trie­be­ne Fotos der archäo­lo­gi­schen Denk­mä­ler von Dam­bul­la, Anu­radha­pura, Mihin­ta­le, Pol­lo­na­rua, Sigi­ri und ande­ren Orten wer­den auf 26 Sei­ten in dem Anhang der drit­ten Aus­ga­be von Bur­rows‘ Buried Cities of Cey­lon auf­ge­führt und beschrie­ben. Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts wur­den litho­gra­fier­te Alben, jedes mit 10 foto­gra­fi­schen Abbil­dun­gen à 15 x 20 Zen­ti­me­tern und ein wei­te­res, mit 25 Ansich­ten, ver­öf­fent­licht. Es soll­te nicht ver­ges­sen wer­den, dass die Foto-Abtei­lung nur ein Teil des Unter­neh­mens war, die ande­ren Abtei­lun­gen waren: Arz­nei­mit­tel, Opti­sche Arti­kel, Bücher und Büro­be­darf, Ölin­dus­trie­be­darf, Wein und Bier, Haus­halts­wa­ren, Tex­ti­li­en und Kurz­wa­ren, Por­zel­lan und Töp­fer­wa­re. Um 1912 befand sich die Colom­bo-Nie­der­las­sung in der Nähe des Grand Ori­en­tal Hotel.

Plâté & Co.

Hein­rich Fried­rich Pla­te (1824−1895) aus Wals­ro­de (Nie­der­sach­sen), der Vater des Grün­ders von Plâ­té & Co., war ursprüng­lich Litho­graf bevor er Daguer­reo­ty­pist und danach Foto­graf wur­de. 1849 grün­de­te er zusam­men mit Franz Oden­dahl die litho­gra­fi­sche Anstalt Pla­te & Oden­dahl in Ham­burg. Franz Oden­thal war Daguer­reo­ty­pist, der zuvor, am 12. April des­sel­ben Jah­res, sein Daquer­reotvp Ate­lier in der Post­stra­ße 4 eröff­net hat­te. Im Okto­ber 1856 grün­de­te H.F. Pla­te zusam­men mit F.W. Sans ein Stu­dio für Daguer­reo­ty­pi­en am Jung­fern­stieg 6, wobei die frü­he­re litho­gra­fi­sche Anstalt in der Schau­en­bur­ger­stra­ße 13 bei­be­hal­ten wur­de. Eben­so unter­hielt er wei­ter­hin das litho­gra­fi­sche Unter­neh­men, als er am 2. April 1857 das Ate­lier für Daguer­reo­ty­pie und Pho­to­gra­phie eröff­ne­te. Am 13 Juni 1857 kün­dig­te Pla­te die Eröff­nung des Pho­to­qra­phi­schen Ate­liers unter der Lei­tung von H.O. Fie­litz (starb 1859) an. Letz­te­rer ver­ließ am 15. Mai 1858 das Ate­lier, um sich dem Stelz­ner­schen Ate­lier anzu­schlie­ßen. Die Fer­ti­gung von Ambro­ty­pi­en und Ste­reo­sko­pi­en gab Pla­te am 4. Juli 1857 bekannt. Ab 1860 erhielt Pla­te für sei­ne foto­gra­fi­schen Arbei­ten ver­schie­de­ne Aus­zeich­nun­gen, wie den 1. Preis des Pho­to­gra­phi­schen Ver­eins zu Ham­burg oder die Sil­ber­me­dail­le der Zwei­ten Aus­stel­lung photograph[ischer] Arbei­ten im Jah­re 1868. In der Mit­te der sieb­zi­ger Jah­re wur­de ein Ate­lier Bei der Stadt­was­ser­müh­le Nr. 5 unter­hal­ten. Gegen Ende sei­nes Lebens war sein Stu­dio zen­tra­ler in Gro­ße Blei­chen 46 gele­gen. H.F. Plate’s Sohn, Alfred Wil­liam Aman­dus Pla­te (1858÷59−1931) war gebür­ti­ger Ham­bur­ger, der am 2. Janu­ar 1886 in der Pfarr­kir­che von St. Dunstan and All Saints in Step­ney, Midd­le­s­ex, die um 1861 gebo­re­ne Cla­ra Hei­ne­mann, Toch­ter des Bäcker­meis­ters Wil­helm Hei­ne­mann, ehe­lich­te.

Es scheint offen­sicht­lich, dass A.W.A. Pla­te von Kin­des­bei­nen an das foto­gra­fi­sche Hand­werk von sei­nem Vater erlernt hat. Wie wei­ter oben erwähnt arbei­te­te A.W.A. Pla­te ab 1887 für die Foto-Abtei­lung der Colom­bo Apo­the­ca­ries Co. Dabei scheint es, dass Alfred Wil­liam Aman­dus die Schreib­wei­se sei­nes Namens von Pla­te zu Plâ­té änder­te, um den deut­schen Namen halb­wegs einer wie­der erkenn­ba­ren Aus­spra­che in Eng­lisch spre­chen­der Umge­bung anzu­pas­sen. Zumin­dest war der Gedan­ke an eine fran­zö­si­sche Her­kunft des Namens damit wohl nicht beab­sich­tigt.

1890 ver­ließ A.W.A. Plâ­té die Colom­bo Apo­the­ca­ries Co. um, zusam­men mit sei­ner Frau Cla­ra Plâ­té, gebo­re­ne Hei­ne­mann, die Fir­ma Plâ­té & Co. mit einem klei­nen Stu­dio im Bris­tol Hotel, Colom­bo, zu grün­den. Das Unter­neh­men erwies sich als sehr erfolg­reich, sodass das Stu­dio in geräu­mi­ge­re Geschäfts­räu­me nach Col­pet­ty umzie­hen konn­te, wo dann auch der Haupt­sitz der Fir­ma ansäs­sig war. In einer 1906 ver­öf­fent­lich­ten Anzei­ge heißt es: fach­kun­di­ge euro­päi­sche Künst­ler erwar­ten Sie. Es heißt, dass 10 Euro­pä­er und über 60 Ein­hei­mi­sche in dem Unter­neh­men ange­stellt waren, so dass in der Annon­ce behaup­tet wer­den konn­te: On Par­le Français und Man Spricht Deutch [sic].

Nach­dem er sein Ate­lier für Pho­to­gra­phie u. Male­rei im Osten­hell­weg 7–9 in Dort­mund ver­las­sen hat­te, fuhr Emil Edu­ard Groo­te (1870−1948), der der letz­te Hoffo­to­graf der Köni­ge Siams (seit 1939: Thai­land, seit 2007: Thai­land bzw. Siam) wer­den soll­te, im Mai 1893 mit dem Reichs­post­damp­fer Braun­schweig nach Cey­lon, wo er A.W.A. Plâ­té traf:

Am nächs­ten Mor­gen besuch­te ich den Pho­to­gra­phen Pla­té [sic], einen Ham­bur­ger, der ein gro­ßes Geschäft in Colom­bo betrieb. Er emp­fing mich sehr freund­lich, lud mich zum Mit­tag­essen ein und zeig­te mir alles von sei­nem Betrie­be, was mir wis­sens­wert erschien. [ … ] Pla­té wirk­te anschei­nend auch gele­gent­lich als Ver­mitt­ler für Hagen­beck, denn in sei­nem gro­ßen Gar­ten befan­den sich ein paar halb­wüch­si­ge Ele­fan­ten, die sich in dem ver­wil­der­ten Teil damit unter­hiel­ten, Bana­nen­stäm­me auf­zu­rei­ßen und [gemeint ist wohl: um] das Mark her­aus­zu­ho­len – sie sahen ihrer bal­di­gen Ver­schif­fung ent­ge­gen.

Wenn man sich ein zeit­ge­nös­si­sches Foto des Bris­tol Stu­dio in Col­pet­ty (Kol­lu­pi­ti­ya – කොල්ලුපිටිය) anschaut, kann man sich leicht eine Her­de jun­ger Ele­fan­ten im Gar­ten hin­ter dem Haus vor­stel­len.

Irgend­wann nach 1893 wur­de Her­bert Hei­ne­mann, der Bru­der von Cla­ra Plâ­té, als lei­ten­der Teil­ha­ber ein­ge­stellt. Zweig­stel­len des Betrie­bes wur­den zusam­men mit einem Bücher­stand im Gal­le Face Hotel, Colom­bo, in Nuwa­ra Eli­ya (Bris­tol Stu­dio) und, eben­falls mit einem Bücher­stand, im Queens Hotel, Kan­dy, eröff­net. Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts pro­du­zier­te Plâ­té & Co. mit eige­nen Fotos ver­se­he­ne Rei­se­füh­rer sowie soge­nann­te Sou­ve­nir-Rei­se­füh­rer. 1907 ist dann zu lesen: Die Fir­ma der Her­ren Plâ­té & Co pro­du­ziert mitt­ler­wei­le fast eine hal­be Mil­li­on Bild­post­kar­ten jähr­lich. Die Fir­ma pro­du­zier­te und ver­trieb dabei nicht nur Fotos aus Cey­lon aber auch aus Tei­len Nord­in­di­ens.

A.W.A. Plâ­té starb am 19. Okto­ber 1931 in Linz, Öster­reich. Sei­ne Frau soll, zusam­men mit ihrem Bru­der, die Fir­ma noch eini­ge Jah­re gelei­tet haben. Sie gibt es übri­gens unter Plâ­té Limi­ted heu­te noch, Anschrift: 580, Gal­le Road, Colom­bo 03, Sri Lan­ka.

Dr. Kurt Boeck

Kurt Karl Alex­an­der Oskar Boeck wur­de am 10. Juni 1855 in Anto­ni­en­hüt­te (zu der Zeit Preu­ßen, jetzt Teil von Ruda Slas­ka, Polen) gebo­ren. Wegen sei­nes Dok­tor­ti­tels, den er 1878 von der Uni­ver­si­tät von Göt­tin­gen erhielt, tritt er meis­tens als Dr. Kurt Boeck zu Tage. Ab 1880 übte er den Beruf des Schau­spie­lers am Hof­thea­ter in Dres­den aus, vier Jah­re spä­ter unter­rich­te­te er am König­li­chen Kon­ser­va­to­ri­um und begann um 1887 zu rei­sen, zunächst nach Per­si­en und in den Kau­ka­sus. In den Jah­ren 1890, 1893, 1895 und 1898–1899 reis­te er, meist über Cey­lon, nach Indi­en mit der Absicht, ein Visum für Nepal zu erhal­ten, was ihm schließ­lich 1898 gelang. Spä­ter bereis­te er auch Bur­ma (Myan­mar), Chi­na, Japan, Nord- und Süd-Ame­ri­ka sowie Sibi­ri­en. Ab 1900 ver­öf­fent­lich­te er über sie­ben Bücher über Indi­en, den Hima­la­ja und Cey­lon, die aus­schließ­lich mit sei­nen eige­nen Foto­gra­fi­en bebil­dert wur­den. Mit berech­tig­tem Stolz wies er dar­auf hin, die Fotos nicht aus Mus­ter­bü­chern der Kunst­hand­lun­gen zusam­men­ge­sucht zu haben. Sei­ne Vor­trä­ge, die er ab etwa 1891 meist vor foto­gra­fi­schen Zir­keln in ver­schie­de­nen Städ­ten deutsch­spra­chi­ger Län­der hielt, wur­den mit sei­nen eige­nen far­bi­gen Licht­bil­dern illus­triert. Ab 1906 ver­trieb die Neue Pho­to­gra­phi­sche Gesell­schaft A.G. Ste­glitz-Ber­lin (1894−1948) eini­ge Rei­hen mit Ste­reo­sko­pi­en, unter ande­rem West­li­cher Cen­tra-Hima­la­ya. Kumaon, Oest­li­cher Cen­tral-Hima­la­ya (Sik­him), Süd-Indi­en, Vor­der­in­di­en und Cey­lon. Als er in der Schweiz, Bern, weil­te, ver­sorg­te er den Ver­lag Pho­to­g­lob Co. Zürich mit Bild­vor­la­gen für die aus­ge­tüf­tel­te mecha­ni­sche Her­stel­lung far­bi­ger Ansich­ten von Indi­en und Cey­lon.

Boeck war ein Enthu­si­ast, der, wenn im Ori­ent auf Rei­sen, alles ver­gaß, offen­bar selbst sei­ne Frau. Dar­über hin­aus ver­riet er inter­es­san­te Ein­zel­hei­ten über sei­ne Foto-Aus­rüs­tung und ver­gaß nicht, sein eige­nes foto­gra­fi­sches Kon­ter­fei in sei­nen Büchern abzu­bil­den.

Kurt Boeck starb nach einem ereig­nis­rei­chen Leben am 4. Okto­ber 1933 in Mün­chen.

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